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Ella Rumpf (* 4. Februar 1995) ist eine Schweizer Schauspielerin, die vor allem für ihre Rolle als Alexia in dem Horror-Drama „Raw“ (2016) bekannt ist, das beim BFI London Film Festival 2016 mit der Sutherland Trophy ausgezeichnet wurde. Zu ihren weiteren bemerkenswerten Rollen zählen die von der Kritik gefeierte Tiger in „Tiger Girl“ (2017) und Hanna in „The Divine Order“ (2017), dem Schweizer Beitrag für den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.
Ella Rumpf wurde in Paris geboren und wuchs in Zürich auf. Ihr Vater ist Psychotherapeut, ihre Mutter Dozentin. Rumpf besuchte eine Waldorfschule und sammelte erste Schauspielerfahrungen mit der Hauptrolle in „Romeo und Julia“ im Alter von 14 Jahren. Ihr Filmdebüt gab sie 2011 im Alter von 16 Jahren in „Summer Outside“ unter der Regie von Friederike Jehn.
Ella Rumpf erhielt 2014 die Rolle der Ali in Simon Jaquemets vielfach preisgekröntem Spielfilm „Krieg“ und wurde für den Schweizer Filmpreis als Beste Nebendarstellerin nominiert. Für die Rolle rasierte sie sich den Kopf. Nach ihrem Abschluss an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Jahr 2013 besuchte sie von 2013 bis 2015 das Giles Foreman Center for Acting in London.
2016 spielte Ella Rumpf an der Seite von Garance Marillier in „Raw“. 2017 übernahm sie die Hauptrolle in „Tiger Girl“ und eine Nebenrolle in „Die göttliche Ordnung“. 2022 war Rumpf in der HBO-Fernsehserie „Tokyo Vice“ zu sehen, bei der Michael Mann Regie führte und J.T. Rogers das Drehbuch schrieb.
Sie spricht fließend Schweizerdeutsch und Französisch und beherrscht Deutsch und Englisch fließend.