Die Stadt ohne Juden (1924)

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Die Stadt ohne Juden

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Expressionist Films

La ville sans juifs / La ciudad sin judíos / The City without Jews / The City Without Jews
Regisseur/in: H.K. Breslauer
Dramatiker: Ida Jenbach / H.K. Breslauer
Schauspieler/in: Johannes Riemann / Hans Moser / Karl Tema / Anny Miletty / Eugen Neufeld
Genre: Drama
Region: Austria
Sprache: no spoken language
Länge: 1h 20m
Veröffentlichungsdatum: 1924-05-05 (Austria)
IMDb: tt0016392

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Übersicht

Im historischen Wien der 1920er Jahre, im Film als Utopia bezeichnet und dennoch zum Teil Drehort, herrschen in der Bevölkerung die drei epochalen Grunderfahrungen vor: Verlustgefühl, drohende soziale Deklassierung und eine Stimmung zwischen Revolutionsgeist und Erregungskultur.Zudem spitzen Inflation und Arbeitslosigkeit die gespannte Lage zu. Das Volk fordert die Ausweisung der Juden, die es für die negativen Entwicklungen verantwortlich macht. Der Bundeskanzler „Dr. Schwerdtfeger“, zunächst reserviert, setzt sich aus taktischen Gründen an die ideologische Spitze dieser Bewegung und liefert in seinen Reden vor dem Parlament Gründe der Unmöglichkeit des Zusammenlebens mit der jüdischen Bevölkerung. Hierzu werden verschiedene Stereotype aufgegriffen, die mit antisemitischer Rhetorik im Allgemeinen sowie bestimmter Stilmittel aus den Reden jener Zeit beinahe vollständig übereinstimmen. Die Ausweisung der Juden mit dem Zug, bzw. als Fußmarsch, wird detailliert vorgeführt.

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